Rhabarber

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„Die Stiele der Rhabarberpflanze haben einen einzigartigen Geschmack: säuerlich aber dennoch sehr erfrischend. Von Mai bis Juni können die Stengel dieses leckeren Gemüses geerntet werden. Und was man nicht alles aus Rhabarber zubereiten kann: Nachspeisen, Kompott, Kuchen, Konfitüre, Chutney… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Rhabarber wissen musst.“

Namensgebung

Rhabarber heißt im lateinischen Rheum barbarum. Über die Herkunft des Namens ist Folgendes bekannt: Die Römer konnten mit dem Stielgewächs aus Russland wohl relativ wenig anfangen – trotz relativ fleischigem aber sehr saurem Stiel. Aus diesem Grund wurde der Name direkt von den Barbaren abgeleitet. Ein Glück, dass die sehr saure Urform des Knöterichgewächses den sehr aromatischen Kulturen gewichen ist.

Rhabarbersorten

Es gibt drei verschiedene Rhabarbersorten:

  • Rhabarber mit grünem Stiel und grünem Fleisch
  • Rhabarber mit grünem Stiel und rotem Fleisch
  • Rhabarber mit rotem Stiel und rotem Fleisch

Rhabarber ist ein Saisongemüse

Die Pflanze gehört zu den sogenannten Dauerpflanzen. Einmal gepflanzt kann eine Rhabarberpflanze bis zu 10 Jahre am selben Ort bestehen und bei guter Pflege jedes Jahr mehr Ertrag bringen. Der 24. Juni ist sozusagen „Rhabarbersilvester“, nach dem Johannistag sollte das Knötterichgewächs nicht mehr geerntet werden, um sich ausreichend von der Ernte erholen zu können.

Was steckt im Rhabarber?

Rheum barbarum steckt voll mit schönen Dingen: Kalium und Phosphor, Vitamin C und Ballaststoffe – um nur einige Vorzüge zu nennen. Der Geschmack allerdings wird stark beeinflusst durch die Säuren die in dem Gemüse stecken

Oxalsäure kann zum Problem werden

Zitronensäure, Apfelsäure und Oxalsäure findest du in diesem saisionalen Stielgewächs. Oxalsäure kann für den ein oder anderen Menschen zum Problem werden, denn die Säure bindet Mineralstoffe an sich – welche dann für den menschlichen Körper unzugänglich sind. Durch das Schälen und Kochen kann hier aber entgegengewirkt werden und der Anteil an Säure wird geringer. Wer auf Nummer sicher gehen möchte verspeist Rhabarber zusammen mit Milchprodukten.
Die Oxalsäure sorgt übrigens auch dafür, dass sich die Zähne nach dem Rhabarberverzehr stumpf anfühlen.

Rhabarber ist lecker

Abschließend lässt sich aber sagen, dass Rhabarber ein super leckeres Gemüse ist. Zudem ist dieses Knöterichgewächs auch immer ein Zeichen für das definitive Ende des Winters. Also lasst uns die wenigen Wochen mit diesem leckeren Gewächs genießen und einfach mal ein Stück Rhabarberkuchen mehr essen.

Die Informationen für diesen Beitrag habe ich auf folgenden Seiten gefunden:
https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/nutzgaerten/rhabarber-saison-so-ernten-und-verwerten-sie-das-stielgemuese-22106
https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/tipps-zur-rhabarberzeit-13668

So wird Rhabarber bekömmlicher – 6 Tricks, um Oxalsäure zu reduzieren

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