Catfish im Parmesanring mit schwarzem Risotto

[Dieser Beitrag enthält Werbung und Verlinkungen – In Kooperation mit Stadtfarm]

In Berlin steht Europas größte gläserne Stadtfarm. Auf dieser werden so naturbelassen wie möglich leckere und frische Lebensmittel angebaut und gezüchtet. In einem geschlossenen Kreislauf wird Gemüse, Tropenfrüchte und Fisch gezüchtet. Der afrikanische Wels (clarias gariepinus) ist einer der wenigen Fische, dessen Verzehr von Greenpeace und WWF noch empfohlen wird. Dies hängt mit den ideal Lebensbedingungen in der Aquakultur und der idealen Futterverwertung zusammen. Für mich waren also keine großen Überlegungen nötig, als die Stadtfarm mich nach einem Rezept für das hauseigene Kochbuch fragte. Das Ergebnis darf ich euch heute endlich zeigen. Vorhang auf für Clara!

Marinierter Kräuter-Catfish im Parmesanring mit schwarzem Tomaten-Risotto
Vorbereitungszeit
30 Min.
Zubereitungszeit
40 Min.
Arbeitszeit
1 Std. 10 Min.
 

Ein leckerer Catfish mit knusprigem Parmesan und einem dunkeln Risotto.

Kategorie: Fisch, Hauptgericht
Herkunft: Deutschland, Italienisch
Stichworte: Catfish, Risotto, stadtfarm.de
Portionen: 4 Personen
Zutaten
  • 800 Gramm Clara-Catfish erhältlich auf www.stadtfarm.de
  • 30 Gramm Basilikum, Schnittlauch und Dill je 10 Gramm
  • 50 ml Olivenöl
  • 200 Gramm schwarzer Risottoreis
  • 50 ml Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 4 Tomaten
  • 10 Cocktailtomaten
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 150 Gramm Parmesan
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung
  1. Den Parmesan reiben und die Hälfte für das Risotto bei Seite stellen. Der Backofen sollte auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Parmesan in vier längliche Streifen aufstreuen. Im Backofen den Parmesan für circa 10 Minuten – bis er eine schöne Farbe hat – schmelzen lassen. Die Parmesanstreifen noch warm zu Ringen formen. Dies funktioniert zum Beispiel mit einer leeren Weinflasche.

  2. Kräuter und Olivenöl mit der Hilfe eines Stabmixers zu einem Kräuter-Öl pürieren. Den Fisch in vier Portionen schneiden und mit dem Kräuter-Öl marinieren.

  3. Tomaten, Frühlingslauch, Kräuter und Fisch unter kaltem Wasser abspülen und trocken machen. Zwiebeln in feine Würfel schneiden und in einem Topf in etwas Öl bei mittlerer Hitze glasig schwitzen. In der Zwischenzeit die vier großen Tomaten ebenfalls würfeln. Risotto-Reis zu den Zwiebeln geben und ebenfalls für 1-2 Minuten anschwitzen. Anschließend mit Weißwein ablöschen und mit Gemüsebrühe auffüllen bis der Reis bedeckt ist. Die Tomatenwürfel hinzugeben. Das Risotto unter Rühren circa 15-20 Minuten garen. Wenn der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat und das Korn noch nicht „al dente“ ist, so kann weitere Brühe zugegeben werden.

  4. In einer heißen Pfanne bei mittlerer Hitze den Fisch von beiden Seiten circa 3-4 Minuten anbraten.

  5. Die Cocktailtomaten vierteln und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Wenn das Risotto bissfest gegart ist, die Cocktailtomaten, die Zwiebelringe und den restlichen Parmesan unter das Risotto rühren. Wer sein Risotto richtig schön cremig liebt kann auch etwas geschlagene Sahne unterheben.

  6. Risotto auf Teller verteilen und den Fisch in den hochkant gestellten Parmesanring setzen. Eventuell etwas Kräuter-Öl um das Gericht herum geben. Guten Appetit!

 

Viele weitere tolle Rezepte findet Ihr auf der Website der Stadtfarm. Dort konnt Ihr euch das tolle neue Kochbuch herunterladen. Neben den netten Mitarbeitern haben die folgenden Blogger ihre Ideen beigesteuert:

4 Kommentare auch kommentieren

  1. Detlef sagt:

    In der vorgestellten Variante von einem Starkoch serviert würde es hoffentlich auf den Tisch kommen.
    🥂

  2. Julia sagt:

    In der vorgestellten Variante von Steffen Henssler serviert und ich würde es gerne mit ihm zusammen genießen.

    1. julzkocht sagt:

      Liebe Julia,
      Du hast gewonnen! Ich lasse dir den Gutschein in Kürze per E-Mail zukommen!
      Liebe Grüße aus Bielefeld!

      1. Julia sagt:

        Vielen herzlichen Dank, ich freue mich 🙂

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